Bundesratsmehrheit für ein Versandhandelsverbot:
„Spahn muss jetzt das Versandhandelsverbot umsetzen“

Nachdem sich der Bundesrat heute mehrheitlich dafür ausgesprochen hat, den Versandhandel von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln (Rx-Versandhandelsverbot) zu verbieten, appellieren die Apothekerverbände und -kammern in NRW an den Bundesgesetzgeber mit Blick auf das weitere parlamentarische Abstimmungsverfahren für das „Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken“, diese Entscheidung nicht zu ignorieren. „Wenn sich ein herausragendes Verfassungsorgan und kompetentes Gremium wie der Bundesrat juristisch fundiert für ein Rx-Versandhandelsverbot ausspricht, muss das jetzt auch von der Regierung aufgegriffen werden. Der Bundesgesundheitsminister ist gut beraten, wenn er das Rx-Versandhandelsverbot aktiv in das Gesetzgebungsverfahrens einbringt, statt sich für eine nachweislich ungeeignete Lösung zu entscheiden“, betonen die Vorsitzenden der Apothekerverbände in Nordrhein und Westfalen-Lippe, Thomas Preis und Dr. Klaus Michels, sowie die Präsidenten der Apothekerkammern in Westfalen-Lippe und Nordrhein, Gabriele Regina Overwiening und Dr. Armin Hoffmann.

Konstituierende Sitzung des Apothekerparlamentes / Resolution
Aller guten Dinge sind drei: Overwiening bleibt Kammerpräsidentin

Aller guten Dinge sind drei: Gabriele Regina Overwiening ist in Münster als Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe wiedergewählt worden. Die 57-jährige Apothekenleiterin aus Horstmar bekleidet dieses Amt seit September 2009. Sie wurde mit 79 von 89 Stimmen wiedergewählt. Als Vizepräsident bestätigten die Delegierten des Apothekerparlamentes Frank Dieckerhoff aus Dortmund, der dieses Amt seit November 2017 innehat. Der 55-jährige Apothekenleiter erhielt 80 Stimmen. „Ich freue mich sehr über diesen großen Vertrauensvorschuss. Er ist zugleich Ansporn für mich, die Berufspolitik für die mittlerweile fast 8.000 Apothekerinnen und Apotheker in Westfalen-Lippe fünf weitere Jahre mit einem sehr gut eingespielten und hochmotivierten Vorstandsteam gestalten zu dürfen“, sagt Gabriele Regina Overwiening.

Apothekerstiftung auf AKWL TV
James Bond im Visier der Physik

Bei ihrer 12. Vortragsveranstaltung blickte die Apothekerstiftung Westfalen-Lippe über den Tellerrand der Pharmazie hinaus und hatte Prof. Dr. Metin Tolan, Professor für Experimentelle Physik, eingeladen. Tolan ging den Stunts und technischen Spielereien aus den James-Bond-Filmen physikalisch auf den Grund. Wer zum Beispiel wissen möchte, was es mit dem Raketenrucksack aus "Feuerball" auf sich hat, findet die Antwort im Film auf unserem Youtube-Kanal.

Neue Multimedialektion online
Laxantien - sinnvoller Einsatz oder Missbrauch

Apothekerin Dr. Inga Leo-Gröning, Bad Vilbel, hat eine neue Multimedia-Lektion für Sie zum Thema "Laxantien" erstellt. Damit heißt es erneut: Hören – Lernen – Punkten. PTA, die Mitglied im PTA-Campus sind, können die Lektion über den PTA-Campus abrufen. Viel Spaß und Erfolg bei der Durchführung dieser Lektion!

CIRS-Netzwerk wächst weiter:
Kammern Nordrhein und Westfalen-Lippe Partner des Meldesystems

Die Apothekerkammer Nordrhein und die Apothekerkammer Westfalen-Lippe sind dem Netzwerk „CIRS“ in Nordrhein-Westfalen (NRW) beigetreten. CIRS steht für „Critical Incident Reporting System“ und ist ein offenes Berichts- und Lernsystem für kritische Ereignisse und Risiken in der ambulanten und stationären Patientenversorgung, das seit 2012 in NRW existiert.

NRW-Gesundheitsminister Laumann besucht Kammerpräsidentin Overwiening
Leistungen der Apotheke vor Ort im Fokus

Kein geringerer als der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann verschaffte sich am Montagvormittag einen Überblick über das, was tagtäglich in westfälisch-lippischen Apotheken geleistet wird. In der Ludgeri-Apotheke in Heek gewährte Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening dem Minister sowie der NRW-Landtagsabgeordneten Heike Wermer (CDU) einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen. Während das Für und Wider des Apothekenstärkungsgesetzes auf Bundesebene unter anderem auch mit dem Minister in den vergangenen Tagen bereits diskutiert worden war, ging es am Montag um das konkrete Leistungsspektrum der öffentlichen Apotheken – und um die Herausforderungen, mit denen die Apothekerinnen und Apotheker durch Bürokratie, Krankenkassen und Politik konfrontiert werden.

Vorsicht vor Fälschungen im Ausland:
Medikamente sind keine geeigneten Urlaubsmitbringsel

Vorsicht auf Reisen: Urlauber sollten im Ausland nicht wahllos Medikamente kaufen – denn dort ist das Risiko hoch, unwissentlich an ein gefälschtes Arzneimittel zu geraten. „Zudem gelten strenge Zollbestimmungen für die Einfuhr von Medikamenten“, so Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Die Gefahr, ein gefälschtes Medikament zu kaufen, ist besonders auf Märkten oder bei fliegenden Händlern groß. Das gilt vor allem in Entwicklungsländern. „Auch wenn ein Medikament im Ausland preiswerter ist: Die Schnäppchenjagd kann lebensgefährlich sein“, warnt Overwiening. Denn Fälschungen können zu wenig oder keinen Wirkstoff enthalten, im schlimmsten Fall sogar schädliche oder lebensgefährliche Inhaltsstoffe.

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt wendet sich an die Apothekerschaft
Über das Für und Wider des Gesetzes zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken (VOASG)

Zum aktuellen Kabinettsentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken (VOASG) wendet sich ABDA-Präsident Friedemann Schmidt mit einer Einordnung der Inhalte direkt an alle Apothekerinnen und Apotheker. In seinem Brief beleuchtet er die Vor- und Nachteile des Entwurfs in seiner jetzigen Form, dem das Bundeskabinett zugestimmt hat. Neben der inhaltlichen Bewertung geht Schmidt auch auf die Realisierbarkeit eines solchen Entwurfs ein und erläutert, warum Alternativlösungen zwar gut klingen, aber derzeit weder in der Bundesregierung noch im Bundestag mehrheitsfähig sind. Den gesamten Brief des ABDA-Präsidenten im Wortlaut finden Sie hier im internen Bereich auf der Kammerwebsite.

Klausurtagung mit Rückblick auf fünf Jahre Vorstandsarbeit
AKWL verabschiedet zwei langjährige Vorstandsmitglieder

Im Rahmen einer Klausurtagung resümierte der Vorstand der Apothekerkammer Westfalen-Lippe am Mittwoch gemeinsam mit Geschäftsführung und Abteilungsleiter/-innen die sich ihrem Ende entgegenneigende 16. Wahlperiode. Zu Beginn der Wahlperiode im September 2014 hatte der Vorstand die wichtigsten Aufgaben wie folgt definiert: die Sicherung der PTA-Ausbildung, Nachwuchsgewinnung, die Vergütung neuer Dienstleistungen (Stichwort: AMTS) die Weiterentwicklung der Beratungs- und Rezepturtests und nicht zuletzt die Weiterentwicklung der internen IT im Apothekerhaus. Im Rahmen der Klausurtagung wurde zum einen deutlich, wie gut die Kammer bei all diesen Themen vorangekommen sei, so Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening. Zum anderen hätten sich in der Wahlperiode aber auch eine Vielzahl weiterer Herausforderungen ergeben.

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Die Patienten-App der deutschen Apothekerschaft

Deutschlands Apotheker wollen allen Patienten in Deutschland eine kostenfreie, wettbewerbsneutrale und leicht bedienbare Web-App anbieten, mit der sie in Zukunft ihr E-Rezept einsehen und sicher einlösen können.
Mit der Web-App des DAV soll jeder Patient sein E-Rezept in jeder beliebigen Apotheke einlösen können und beispielsweise auch nachfragen können, ob ein Arzneimittel vorrätig ist. Geplant seien auch Zusatzfunktionen, die die Arzneimitteltherapietreue und -sicherheit verbessern, z.B. Einnahmeerinnerungen oder Hinweise zum Ablaufdatum der Medikamente.

Wahlbeteiligung steigt leicht auf 40,35 Prozent an
Apotheker in Westfalen-Lippe haben eine neue Kammerversammlung gewählt

Die Apothekerinnen und Apotheker in Westfalen-Lippe haben eine neue Kammerversammlung gewählt: 3.193 der insgesamt 7.914 Wahlberechtigten (40,35 Prozent) beteiligten sich in den vergangenen gut fünf Wochen an der Wahl zum Apothekerparlament. 2014 hatten sich 2.918 Wählerinnen und Wähler (39,53 Prozent) beteiligt. Als erste Heilberufskammer deutschlandweit hatte die Apothekerkammer Westfalen-Lippe ihren Mitgliedern in den vergangenen Wochen eine Kombination aus Brief- und Onlinewahl angeboten. „Die technische Umsetzung der Online-Wahl verlief reibungslos“, bilanzierte Hauptwahlleiter Dr. Andreas Walter nach der Premiere. Gut ein Drittel der Stimmen wurde online abgegeben. „Es ist sehr erfreulich, dass wir die Wahlbeteiligung gegen den allgemeinen Trend bei Kammerwahlen nicht nur auf dem Niveau des Jahres 2014 stabilisieren, sondern sogar leicht erhöhen konnten.“